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Emoticon 15.09.2007, 18:56:27
Leider ist es bei manchen Neuigkeiten so, dass ich sie für einen kurzen Moment sehr interessant finde, und dann meistens für einen Tag oder so vergesse, sie in die News zu schreiben: Also hole ich dass jetzt nach:
Beim Ultraschall am Donnerstag haben sie festgestellt, dass doch noch ca. 3 cm Tumor übrig sind. Und wir sollen nächste Woche am Mittwoch in der Früh anrufen, denn wahrscheinlich komme ich dann schon ins AKH und vielleicht (aber nur vielleicht) ist am Donnerstag schon die Op. Leider hat es die Dame beim Ultraschall nicht geschafft, den Tumor von der Niere getrennt zu sehen, also wahrscheinlich wird ein Teil der gesunden Niere rausgenommen. Aber ich möchte eigentlich nicht zu viele Vermutungen aufstellen, denn genau sehen wird man das alles erst wenn sie mich bei der Op aufschnippeln :-)

 
Emoticon 12.09.2007, 11:23:12
Das Ergebnis des MRT liegt vor!!! Ich habe es vor ein paar Minuten gerade erfahren: (Trommelwirbel): Am MRT ist-
NICHTS zu sehen. Kein Tumor, einfach gar nichts. Der Arzt am Telefon hat uns gesagt, ich muss morgen in die Tagesklinik kommen, da schauen sie im Ultraschall noch einmal genau nach um das MRT- Ergebnis zu bestätigen.
Ist das nicht unglaublich?
Ich freu mich so!!!!!
 
Emoticon 08.09.2007, 16:53:34
Hallo! Wenn die Chemo nicht später sondern normal begonnen hätte, wäre ich jetzt schon mit einem Infekt im Spital...aber soweit geht es mir eigentlich noch sehr gut!! Vielleicht wird' s ja dieses mal etwas...
Am Freitag war wieder der Krankenpfleger bei mir zu Hause. Die Werte sind zwar schon unten, aber ich habe noch keine Entzündung. Leider waren auch noch keine Befunde von MRT da, dass heißt, ich weiß immer noch nicht, wie groß der Tumor jetzt ist. Aber am Montag kommt er wieder, wir werden ihn dann einfach noch einmal fragen.
Ich wünsche allen ein schönes und erholsames Wochenende nach der ersten Schulwoche!
 
Emoticon 05.09.2007, 07:53:24
Fortsetzung vom unteren News- beitrag:
Danach meinte der Arzt noch, dass ich von nun an nie wieder einen Filter bekomme und ging, leicht verärgert, weil er so viel rennen musste, aus dem Zimmer. Komisch ist nur an der Sache, dass ich bis jetzt diese Filter immer vertragen habe...merkwürdig. Naja, die Chemo lief dann bis Freitag, wo ich (ziemlich kaputt) in der Urania ein MRT hatte (Ergebnis teile ich euch sobald ich es weiß mit) und danach (!!) bin ich noch zwei Stunden an einem Chemomedikament gehangen, dass am ersten Tag anscheinend vergessen wurde. Tja, und seitdem bin ich zu Hause, und konnte auch schon gaaanz viel Essen in mich hineinstopfen, da sich die zwei Kilo die ich vor der Chemo mühsam hochgefuttert habe, innerhalb dieser vier Tage ohne Sang und Klang von mir verabschiedet haben. Das jetzige Gewicht weiß ich nicht.
Vieln Dank wieder für die vielen Gästebucheinträge!!
P.S.: Die Ärzte meinten, wir könnten in ca. vier Wochen mit dem Operationstermin rechnen...jetzt gehts
los!
 
Emoticon 05.09.2007, 07:50:55
Jetzt muss ich mich einmal entschuldigen, dass ich so lange nix geschrieben habe, aber gerade um den Schulanfang bin ich ganz schön faul geworden. Jedenfalls schreibe ich jetzt, was bei der sechsten Chemo so passiert ist. Also: am Dienstag bin ich (wie immer) zu den Voruntersuchungen gefahren. Dort kam heraus, dass diese "Herzrythmus- störungen" immer noch nicht weg waren. Hätt' mich auch, ehrlich gesagt, ein wenig gewundert. Die Ärzte meinten aber, da ich bis jetzt so gut auf die Chemo angesprochen habe, lassen sie einfach das letzte Medikament (das Rote, dass po Tag vier Stunden rennt) weg, da das eigentlich am meisten aufs Herz geht. Das hat mich dann doch SEHR gefreut, denn ich kann das am wenigsten leiden. So sind wir dann rauf zur Station gepilgert, und dort wurde ich angehängt. Dann kam das nächste Ereignis: während ich noch an der Infusion gehangen bin, und die Schwester gerade die erste Chemo anhängen wollte, bekam ich plötzlich sehr schlecht Luft. Die Schwester reagierte
sofort und andere drei Schwestern kamen auch noch herein. Die erste riss den Infusionsschlauch haraus (nicht aus mir, sondern aus der Maschine) und die Zweite hielt mir den Sauerstoffschlauch hin. Als die Infusion nicht mehr rannte, wurde es eh sofort besser. Meine Mama erzählte mir später dann noch, dass ich total rot im Gesicht geworden bin. Die eine Schwester piepte währenddessen den Arzt an, der durch das ganze Gebäude rennen musste und völlig außer Atem endlich bei mir angkam. Er untersuchte mich kurz und erklärte mir dann, dass das ganze ein allergischer Schock war. Und zwar wegen kleinen Filtern, die bei den Infusionen seit ca. zwei Jahren dabei sein müssen, um kleinste Bakterien noch herauszufiltern. Aber so wie der Arzt das erklärte, dürfte er wohl nicht wirklich von immenser Bedeutung gewesen sein.